Wenn Mitarbeitende KI-Werkzeuge mit privaten Konten nutzen, gelangen Firmendaten zu Anbietern ohne Vertrag. Der Deutsche Bundestag reagiert auf dieses Problem nicht mit einem Verbot, sondern mit einem eigenen Chatbot, der bis Ende Jahr bereitstehen soll. Personenbezogene Angaben werden dort vor der Übergabe an das Sprachmodell unkenntlich gemacht, verschiedene Modelle lassen sich einbinden, und Zugang erhält nur, wer eine Schulung besucht hat.

Für Unternehmen ist die Lehre daraus gut umsetzbar. Ein offizielles Angebot muss mindestens so bequem sein wie das private Konto, sonst bleibt es ungenutzt. Die technische Filterung gehört vor das Modell, damit auch Versehen abgefangen werden.

Wir sehen zwei Punkte, die zusätzlich geregelt werden sollten: Geschäftsgeheimnisse wie Margen erkennt eine Filterung für Personendaten nicht, und die Verantwortung für versendete Texte bleibt immer bei den Menschen.