Eine im August 2026 veröffentlichte Erhebung unter 1'719 Führungs- und Fachkräften aus 97 Ländern zeichnet ein klares Bild: Rund neun von zehn Unternehmen setzen KI in mindestens einem Geschäftsbereich ein, vier von fünf berichten von Produktivitätsgewinnen. Beim Ergebnis sieht es anders aus. Nur etwa ein Drittel sieht einen Einfluss auf den operativen Gewinn, lediglich sechs Prozent können ihn beziffern.
Was Mittelständler daraus mitnehmen
Gewonnene Zeit wird nicht automatisch zu Ertrag. Sie wird es erst, wenn sie sich in kürzeren Durchlaufzeiten, geringeren Fehlerkosten oder in Kapazität niederschlägt, die anderswo gebraucht wird. Wo KI als Zusatzwerkzeug neben den Abläufen steht, entsteht Bequemlichkeit. Wo sie im Prozess verankert ist, im ERP, in der Beschaffung, im Serviceauftrag, entsteht ein messbarer Beitrag.
Wir empfehlen, vorab eine einzige, leicht erhebbare Kennzahl festzulegen und einen Ablauf konsequent durchzuziehen statt fünf anzufangen.