Forschende aus Madrid haben neun verbreitete KI-Dienste daraufhin geprüft, welche Informationen sie an externe Dienstleister senden. Jeder davon übermittelt Daten an Dritte. Bei mehreren Angeboten gelangen im Browser sogar Verweise auf vollständige Unterhaltungen zu Werbe- und Analysediensten. Das Ablehnen von Cookies verhindert den grössten Teil davon nicht.

Für Unternehmen verschiebt sich damit die Frage. Über den Schutz von Geschäftsinformationen entscheidet auch die Webseite, über die ein Modell genutzt wird. Ein privates Konto im Browser hat andere Datenwege als ein Firmenzugang mit Vertrag oder eine Anbindung über die Schnittstelle.

Wir empfehlen eine nüchterne Bestandesaufnahme: welche Dienste tatsächlich im Einsatz sind, welche Inhalte dort nie hineingehören und welcher Zugang für die wichtigsten Aufgaben offiziell bereitsteht.