Ein Berater der EU-Kommission empfiehlt, das Rennen um die leistungsstärksten Sprachmodelle den USA und China zu überlassen und KI stattdessen zügig in Branchen wie Gesundheit, Verkehr, Landwirtschaft und Industrie einzusetzen. Bis Ende Jahr soll ein Massnahmenpaket folgen. Schon 2025 hatte Brüssel eine Strategie mit rund einer Milliarde Euro für die breitere Nutzung vorgestellt.
Im Büroalltag ist KI vielerorts angekommen, oft aber neben den Kernabläufen statt in ihnen.
Für mittelständische Unternehmen sehen wir drei Schritte: nicht auf ein besseres Modell warten, mit einem Ablauf starten, dessen Nutzen sich beziffern lässt, etwa die Erfassung von Bestellungen, und Abhängigkeiten von Anbietern bewusst steuern. Wer früh praktische Erfahrungen sammelt, ist im Vorteil gegenüber jenen, die auf politische Programme warten.