Der Kostendruck steigt, Fachkräfte fehlen, Anforderungen an Datenhaltung und Nachweispflichten nehmen zu. Diese Entwicklung zwingt mittelständische Betriebe dazu, ihre Anwendungslandschaft zu vereinfachen statt sie weiter zu ergänzen.
Erfolgreiche Einführungen folgen deshalb einer anderen Logik als noch vor wenigen Jahren. Der Standard wird nicht mehr an das Unternehmen angepasst, sondern das Unternehmen richtet seine Abläufe am Standard aus. Erweiterungen bleiben ausserhalb des Kerns, damit halbjährliche Aktualisierungen ohne Nacharbeit durchlaufen. Der Effekt: Ein erheblicher Teil des Budgets wandert von der Programmierung in Prozessarbeit, Schulung und Datenqualität.
Das ist kein Verzicht, sondern eine Verschiebung an die richtige Stelle. Denn was ein Unternehmen unterscheidet, sind selten die Buchungsroutinen: sondern die Art, wie es seine Kunden und seine Fertigung führt.